Osteopathie

Osteopathie ist die Philosophie der natürlichen Selbstheilung

Die osteopathische Behandlung ist eine manuelle Therapie und zielt darauf ab, die Selbstheilungskräfte des Patienten zu stärken und Blockaden zu lösen. Verspannungen können entweder direkt an einem erkrankten Körperteil auftreten oder sie können sich als Folge einer Erkrankung in einem anderen Körperbereich zeigen. Da der gesamte Körper inklusive seiner Organe und Körperhöhlen mit bindegewebigen Häuten und Bändern verbunden ist, setzen sich einmal entstandene Spannungen weiter fort und können zu chronischen Beschwerden führen.

Der Osteopath prüft mit seinen Händen Verspannungen des Gewebes und die Beweglichkeit von Gelenken. Da alle Regionen des Körpers durch Bindegewebe miteinander verbunden sind, kann der Therapeut dies nutzen, um an einer geeigneten Stelle einen Heilimpuls zu setzten. Durch eine Behandlung können lokale Blockaden gelöst werden, es kann aber auch gleichzeitig eine Fernwirkung im gesamten Patienten erzielt werden.

Die Osteopathie ist alleine für sich einsetzbar. Sie eignet sich aber auch sehr gut als Ergänzung zu einer schulmedizinischen oder alternativen Behandlung. Die meisten Tiere genießen diese sanfte Therapie, die in aller Regel für den Patienten schmerzfrei ist.

Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

  • Bewegungsstörungen und Schmerzen im Bereich Kopf/ Nacken, Hals, Schulter, Rücken, Becken, Schwanz, Vorder- und Hinterbeine
  • Lahmheit, für die keine Ursache gefunden wird
  • neurologische Probleme
  • Tiere die orthopädische Probleme haben, die nicht oder noch nicht operiert werden sollen
  • nach Unfällen wie z.B. Autounfall oder Beissunfall (dies kann zu einer Stauchung der Wirbelsäule führen)
  • als Reha-Massnahme nach Operationen oder Verletzungen
  • Erhaltung der Beweglichkeit und Unterstützung bei alten Tieren
  • Unterstützung sportlicher Tiere